Qualitätssicherung und emedko

emedko

emedko ermöglicht eine Zeugniserstellung durch verkehrs­medizinisch tätige Ärztinnen oder Ärzte auf der in Ärztekreisen weit verbreiteten HIN-Plattform (Health Info Net - HIN-Plattform zur sicheren Übertragung von sensiblen Daten) und im Anschluss daran die elektronisch gestützte Über­mit­tlung und Weiterbearbeitung der beurteilten Zeugnisse in der Strassenverkehrsamtslösung "Viacar". Es ist eine persönliche HIN-Identität erforderlich (Übermittlung mit Praxis-HIN-Identität ist nicht möglich).

Zeugnisse, welche ein elektronisches Einreichen (emedko) ermöglichen, werden erstmals ab dem 1. Juli 2016 generiert und den betroffenen Personen zugestellt. Für Zeugnisse, welche vor dem 1. Juli 2016 erstellt wurden, ist eine elektronische Einreichung via emedko nicht möglich.

Qualitätsicherung bei Fahreignungsabklärungen

Seit der Revision der Verkehrszulassungsverordnung (VZV), welche per 1. Juli 2016 in Kraft getreten ist, gilt gesamtschweizerisch eine Stufenregelung der zu verkehrsmedizinischen Untersuchungen zugelassenen Ärztinnen und Ärzte.

Homepage www.medtraffic.ch

Informationen über verkehrsmedizinische Fortbildungen und den Status Ihrer Stufenberechtigung finden Sie auf der Homepage des "Fortbildungszentrums für Fahreignungsbegutachtungen Schweiz".

Wir bitten die Ärztinnen und Ärzte, Fragen zum Thema der verkehrsmedizinischen Fortbildung an info@medtraffic.ch zu richten.
 

Übergangsregelungen / Ventilklausel Stufe 2

Stufe 1 (für Senioren):
Untersuchungen dürfen bis zum 31.12.2017 weiterhin nach bisherigem Recht ohne Anerkennung der kantonalen Behörde durchgeführt werden (Art. 151j Abs. 6 VZV).

Stufe 2 (für Inhaber hoher Führerausweiskategorien):
Das Strassenverkehrsamt hat, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden, beschlossen, in einer Übergangsphase von der Ventilklausel Gebrauch zu machen (Art. 151j Abs. 7 VZV). Aufgrund dessen können Untersuchungen von Führerausweisinhabern/-innen hoher Kategorien bis auf weiteres, längstens aber bis zum 31. Dezember 2019, noch von Ärztinnen/Ärzten ohne entsprechende Anerkennung gemacht werden, wenn diese die entsprechenden Untersuchungen auch bisher bereits durchgeführt haben.

Das Strassenverkehrsamt wird rechtzeitig, bevor die Ventilklausel ausser Kraft gesetzt wird, darüber informieren. Ab diesem Zeitpunkt können nur noch Ärzte mit Anerkennung für Stufe 2-Untersuchungen oder höher für diese Fahreignungsabklärungen akzeptiert werden.

In der Übergangszeit für Stufe 1 resp. solange das Strassenverkehrsamt für Stufe-2-Untersuchungen von der Ventilklausel Gebrauch macht, gilt auch die Altersguillotine gemäss Art. 5g VZV noch nicht, die vorsieht, dass die Anerkennung für verkehrsmedizinische Untersuchungen am Ende des Jahres erlischt, in dem deren Inhaber das 70. Altersjahr erreicht hat.