Höhere Ausweiskategorien

Zu den höheren Führerausweiskategorien gehören:

  • C, C1 (über 3.5t)
  • D (Car), D1
  • Trolleybus (Code 110)
  • Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport (Code 121)
  • Verkehrsexperten, Verkehrsexpertin
  • Inhaber/in eines Schiffsführerausweises der Kategorien B und C

Die Pflicht, sich einer ärztlichen Kontrolluntersuchung zu unterziehen, besteht für Führerausweisinhaber/innen der genannten Kategorien

  • bis zum 50. Altersjahr alle fünf Jahre
  • anschliessend bis zum 70. Altersjahr alle drei Jahre und
  • danach alle zwei Jahre.

Anerkannte Ärztinnen und Ärzte

Nach neuem Recht (Revision Verkehrszulassungsverordnung vom 1. Juli 2016) muss die ärztliche Untersuchung von Führerausweisinhabern dieser Kategorien bei einer Ärztin/einem Arzt der Anerkennungsstufe 2 oder höher durchgeführt werden.

Welche Ärztinnen und Ärzte über die erforderliche Anerkennungsstufe 2 oder höher verfügen, ist bei der Terminvereinbarung direkt bei der Ärztin oder dem Arzt abzuklären.

Im Sinne einer Übergangsphase akzeptiert das Strassenverkehrsamt Zürich jedoch bis auf weiteres auch ärztliche Zeugnisse von bereits bisher mit diesen Untersuchungen betrauten Arztpersonen. D.h. für Führerausweisinhaber besagter Kategorien bis zum 50. Altersjahr von der bisherigen Hausärztin/vom bisherigen Hausarzt, ab dem 50. Altersjahr von einer Bezirksarztperson. Arztberichte von im Ausland praktizierenden Ärzten können nicht akzeptiert werden.

Fristen

Die Frist für die Einreichung des ärztlichen Zeugnisses beträgt drei Monate ab Aufgebotsdatum. Fristverlängerungen sind im Interesse der Verkehrssicherheit grundsätzlich nicht möglich. Auch Auslandaufenthalte können als Grund für eine Fristerstreckung nicht berücksichtigt werden.

Sollte das Strassenverkehrsamt nicht rechtzeitig im Besitz des ärztlichen Berichts sein, muss das Verfahren zum Entzug des Führerausweises eingeleitet werden. Um dies zu verhindern, besteht die Möglichkeit, entweder

  • auf die höheren Führerausweiskategorien (vorübergehend oder definitiv) zu verzichten oder aber
  • den Führerausweis befristet zu hinterlegen.

Diese Optionen empfehlen sich insbesondere auch dann, wenn die Sehwerte ungenügend sind oder die betroffene Person an einer schwerwiegenden, vorübergehenden Krankheit leidet, die das Lenken eines Motorfahrzeuges zum momentanen Zeitpunkt nicht erlaubt.