Technische Änderungen

Ausserordentliche Prüfungspflicht

Technische Aenderung

Der Halter oder die Halterin hat der Zulassungsbehörde Änderungen an den Fahrzeugen zu melden. Geänderte Fahrzeuge sind vor der Weiterverwendung nachzuprüfen. Namentlich betrifft dies:

  • Änderungen der Fahrzeugeinteilung;
  • Änderungen der Abmessungen, des Achsabstands, der Spurweite, der Gewichte;
  • Eingriffe, die die Abgas- oder Geräuschemissionen verändern. Hierbei ist nachzuweisen, dass die bei der ersten Inverkehrsetzung gültigen Vorschriften über Abgase und Geräusche eingehalten sind;
  • nicht für den Fahrzeugtyp genehmigte Auspuffanlagen;
  • Änderungen an der Kraftübertragung (Getriebe- und Achsübersetzung);
  • nicht für den Fahrzeugtyp genehmigte Räder;
  • Änderungen der Lenkanlage, der Bremsanlage;
  • das Anbringen einer Anhängevorrichtung;
  • das Ausserbetriebsetzen von Rückhaltesystemen oder Teilen davon (z. B. Airbag, Gurtstraffer), soweit dies nicht vom Hersteller oder von der Herstellerin vorgesehen ist, vom Führer oder von der Führerin selbst vorgenommen werden kann und jeweils angezeigt wird;
  • das Nichtinstandsetzen von defekten oder nicht betriebsfähigen Rückhaltesystemen oder Teilen davon (z.B. Airbag, Gurtstraffer);
  • alle weiteren wesentlichen Änderungen.

Fahrzeugprüfung infolge Polizeirapport

Bei festgestellten ungeprüften Änderungen durch die Polizei wird ein Rapport erstellt und dem Halter bzw. der Halterin ein Termin zur Fahrzeugprüfung zugestellt.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug wieder in den Originalzustand zurückgebaut haben, können wir die Dauer Ihrer Prüfung vielleicht verkürzen. Dann kostet sie auch weniger. Das geht zum Beispiel häufig, wenn Sie wieder die Originalfelgen angebracht haben statt fremder Felgen. Falls sie möchten, dass wir diese Möglichkeit abklären, rufen Sie uns bitte mindestens vier Arbeitstage vor Ihrem Prüfungstermin an. Telefonnummer: 058 811 34 85.